Wednesday, 18 March 2015

Hamburg, CeBIT und zurück

Vor ein paar Wochen fragte mich Simon (@simonfieberDE), ob ich für ihn auf die CeBIT könne. Das ließ sich gut mit meinen zwei Freifahrten verbinden, die Ende diesen Monats sowieso verfallen wären. Also fragte ich in der Schule schnell nach einer Freistellung und bekam sie auch sofort.

Weil ich mit Julian (@iJol_) schon lange nichts mehr unternommen habe, beschlossen wir, uns dieses Wochenende mal Hamburg anzusehen und fanden auch recht schnell eine Unterkunft namens „Hamburg Room„, welche laut booking.com etwa fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt war. Wir dachten uns „Geil, nur 80€ für zwei Nächte Doppelzimmer. Nehmen wir.“ – Wir hätten wenigstens EINMAL schauen können, wo genau das liegt.

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Toller erster Eindruck

Vom Bahnhof aus versuchten wir uns mit Google Maps zu navigieren. Der Weg erschien uns dann etwas merkwürdig. Zitat Jol: „Schau mal, das ist jetzt schon die dritte Gaybar. Sicher dass wir hier
richtig sind?“
Aus der Ferne sah man ein großes Schild mit der Aufschrift „S.L.U.T“ und in GMaps war der Ankunftsort in etwa dort. Uns wurde immer mulmiger.

Da wir den Eingang nicht fanden, suchten wir in der Buchungsbestätigung nach einer Telefonnummer. Man sagte uns, wir sollen neben dem Klingelschild des „S.L.U.T“-Clubs klingeln. Entgegen aller Erwartungen wirkte das Zimmer doch recht akzeptabel.

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Ein Brötchen? Eine Orange? Man weiß es nicht!

Gegen Abend waren trafen wir noch ein paar Twitterer zum Verabschieden der AIDAmar, was doch ganz lustig war. Wir verabschiedeten uns dann auch recht zügig und gingen nochmal auf die Reeperbahn, wo ich von drei wütenden Nutten angemeckert wurde, weil ich anscheinend in ihre Richtung fotografierte. Sie drohten mir schon mit dem Zuhälter, wenn ich die Bilder nicht gelöscht hätte. Anschließend waren wir noch an den Landungsbrücken und wurden dann vom viel zu starken Wind verjagt.

Zurück im Hostel wurden wir dann auf etwas hinter der Heizung aufmerksam, was wie ein Brötchen aussah. Schnell stellten wir aber fest, dass es eine Orange war und das bewegte uns dazu, einen sehr netten Brief an den/die Betreiber/in zu schreiben:

Sehr geehrte/r Hostel-Betreiber/in,

da Sie dieses Zimmer außerordentlich gut geputzt haben, fanden wir hinter der Heizung eine alte Orange.

Zu Ihrer Information:
Sie schmeckte sehr gut!

Wenn Sie keine Biowaffen mehr produzieren wollen, würde es sich anbieten, eine Reinigungskraft einzustellen!

Ansonsten ist das Zimmer in TOP(!) Zustand: kaum staubig und das Laken wirkt auch recht frisch. Meine Stauballergie dankt Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Am Sonntag trafen wir noch Milka/Melika (@HeissOderKalt), ich kaufte meinem Bruder ein HardRock-Café-T-Shirt, setzten uns in einen Starbucks und beobachteten Hipster, die wie Penner und Penner die wie Hipster aussahen.


Irgendwann mussten Jol und Melika auch wieder gehen. Leider.

Ich lief noch etwas durch Hamburg, traf dann noch @fuckingdada und wir sahen uns ein paar Folgen IT Crowd an. (Ist ja auch doof, wenn man ab 18:00 nichts mehr zu tun hat und alleine in Hamburg ist.)

Ich werde von einem Roboter gezeichnet! D:
Ich werde von einem Roboter gezeichnet! D:

Auf dem Weg im Hostel wurde ich noch von 40+ Jährigen Bären angemacht. Sehr angenehm, in einer schlecht ausgeleuchteten Straße.

Der Montag auf der CeBIT war recht lustig. Ich habe ein paar halbwegs interessante Talks angehört, aber abgesehen von Selfie-Sticks gab es eher kaum große Innovationen. Ich wurde zwar auf dem Telekom-Stand von einem KUKA-Roboter gezeichnet, aber sonst gab es irgendwie auch nichts besonderes.

Das war’s auch schon wieder von meinem überaus spannenden Abenteuern in Hamburg. *hust*

Grüße, Levin.

Friday, 20 February 2015

Dortmund&Berlin – Umweltplaketten, Mutti-Zettel und Bombendrohungen.

Nach langer Zeit kommt hier auch mal wieder was von mir.

Vorgestern war ich mit Philipp (@Phjlipp) auf einer Elektrotechnikmesse in Dortmund, aus „Hahaha, Business“- und privaten Gründen. Weil warum auch nicht?

Die Fahrt dorthin war auch etwas spannend:

Der Wecker klingelte morgens um 6:30 Uhr. In den Ferien zu normalen Schulzeiten aufstehen ist auch etwas scheiße.

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Morgens Auto putzen.

Gegen 7:30 waren wir noch schnell das Auto in einer SB Waschanlage putzen, weil die Scheiben mehr als verdreckt waren und wir uns dachten, es könnte bei mehreren Stunden Autofahrt nicht schaden, wenn man mal wieder vorne und hinten raussehen könnte.

 

Danach dann ewig Landstraße bis zur A3 in Wertheim und auf nach Dortmund!

Als wir dann etwa auf der Hälfte Rast machen wollten, war auf fast jedem Parkplatz der A45 in Hessen die Toilette gesperrt oder gar nicht vorhanden. Aber wer will auch auf solchen Parkplätzen aufs Klo?
Raststätten an sich waren auch eher rar und die erste, die wir sahen, war entweder durch die dort befindliche Baustelle nicht zugänglich, oder wir waren einfach zu blöd die Ausfahrt zu finden.

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