Monday, 11 August 2014

Deutschlandpass und #Twurchfahrt 2.0

Juhu, der Deutschlandpass ist da! Seit dem 9.08. habe ich ihn jetzt auch endlich und freue mich wie ein Schnitzel! Zwar habe ich ihn etwas später als alle anderen, da ich vorher noch in München im Urlaub war, aber das ist in Ordnung.

Jetzt dachte ich mir: „Hm, wie weihe ich ihn denn dieses Jahr ein?“ Letztes Jahr war das recht einfach: Ich fuhr zu Julian (@iJol_) nach Neuburg an der Donau und feierte mit ihm seinen Geburtstag in der ersten Klasse eines ICEs nach München. Ein paar Tage später fuhren wir unsere „#Twurchfahrt“, wobei wir mehrere Stunden am Stück einfach nur durch Deutschland fuhren mit dem Ziel „Berlin“.

Kurzerhand beschlossen Jol und ich, eine ähnliche Fahrt zu gestalten, bloß mit etwas weniger Umwegen. Geplant war die Sache in etwa 15 Minuten, nicht wie letztes Jahr in zwei Wochen, da wir darin nun etwas mehr Erfahrung hatten.

Die Strecke ging von Tauberbischofsheim über Lauda/Würzburg, via München, Frankfurt und Hannover.Twurchfahrt Fahrplan

In München löste ich noch schnell meinen Yorma’s Kaffeegutschein ein.

Sonntag, gegen 1:50 stieß dann noch @KartoffelProfi in Plochingen dazu. Ab Karlsruhe war dann leider unser Sitzplatz reserviert, weshalb wir auf einen Stehplatz im Bordrestaurant neben einem Jungesellenabschied ausweichen mussten, welcher zum Glück recht früh ausstieg.

Bis Frankfurt Flughafen Fernbf. führten wir noch ein sehr langes und interessantes Gespräch mit der Zugführerin. Im Fernbahnhof schloss sich uns Markus (@markus1435) an.

Jol durfte dann noch für Frankfurt Hbf die Ansage machen, wobei er sichtlich aufgeregt war.

Die weitere Fahrt lief ohne nennenswerte Komplikationen oder Ereignisse. In Berlin wurden wir von Mikael (@ill_defined) verspätet begrüßt, der seine S-Bahn verpasste. Am Ostbahnhof holten wir meine Fast-Ehefrau Franzi (@Nerdtastisch) ab, fuhren zurück zum Hbf, um David (@EyDieserDavid) einzusammeln und gingen weiter in Richtung Spree. Etwas später verabschiedeten sich Julian und Markus und zogen sich in die DB Lounge zurück. Mikael führte uns zu einem Café namens „Zimt &Zucker“ (SEHR empfehlenswert!) und verabschiedete sich kurz danach.

Für die Verbliebenen (Franzi, Dave und ich) ging es dann kurz zum Alex und danach setzten wir uns noch ans Spreeufer am Hbf.

Kurz später mussten wir uns von Franzi verabschieden und ich begab mich mit Dave in die DB Lounge, wo wir die anderen zwei wieder antrafen. Dann setzte sich jemand zu uns, wobei Jol und ich uns schon dachten „Twitterer. Garantiert“. Im ICE kam dann die Mention „Saß ich dir gerade in der DB Lounge gegenüber?“. Durch einen glücklichen Zufall fuhr Patrick (@patricklnz) auch mit unserem ICE bis Freiburg.

In Fulda fing dann langsam an, die Welt unterzugehen. Mein ICE nach Würzburg hatte schlussendlich +19, weshalb ich ein Taxi nach Hause bekam. Julian verweilte anschend noch mehrere Stunden am Hbf, kam aber doch noch nach Hause.

Alles in allem waren es sehr tolle zwei Tage, welche definitiv eine Wiederholung wert sind! Nächstes Jahr dann vielleicht.

Hier noch ein paar Bilder, der letzten zwei Tage:

 

 

Grüße,

euer Levin!

Monday, 4 August 2014

Scheiße, ich bin ein Hipster!

Beim Zugfahren hat man ja bekanntlicherweise viel Zeit, nachzudenken. Selbst, wenn man mit anderen unterwegs ist.

Ich war mit David aka Tivoli (@hipsterlos) und einer alten Schulfreundin unterwegs. Beide unterhielten sich extrem über Dr. Who und mir fiel auf, dass ich solche Serien, die von allen gehypet werden nicht ansehe. Ich weigere mich schon fast.

Das ist nicht nur bei Serien, wie Dr. Who, Sherlock oder Hannibal so, sondern auch bei Filmen.

Sowas macht ja eigentlich einen Hipster aus: Er möchte nicht das machen was andere machen.

Keine Ahnung, was ich dazu noch schreiben soll.

Arrivederci,
euer Levin!

Monday, 9 June 2014

Hot, hotter, deine Mutter!

35°C, blauer Himmel, Füße im Wasser und eine kühle Mate in der Hand. So sah es hier gestern aus und zwar kurz nachdem ich auf dem Dachboden Leitungen rausgerissen habe. (Auf dem Dachboden hat es übrigens satte 41°C und es ist stickig!)

Egal, Hauptsache ist, dass es verdammt heiß ist und ich mir die Zeit genommen, auf Spotify eine Mini-Sommer-Playlist zu erstellen, mit der man, abgesehen von der Hitze, noch mehr Sommer-Stimmung bekommt.

 

Ich gehe jetzt erst mal in die Küche und mache mir einen Kaffee.

 

Grüße,
Levin

Monday, 2 June 2014

So viel Wind um nichts – Deutschlandpass 2014

Der Deutschlandpass ist in aller Munde: Jeder will in den Sommerferien möglichst kostengünstig ganz Deutschland bereisen und jeder wartet voller Sehnsucht auf die offizielle Ankündigung der Deutschen Bahn.
Letztes Jahr wurde der D-Pass durch einen kleinen Fehler ein paar Tage früher „geleakt“, da die Seite bereits unter http://bahn.de/deutschlandpass verfügbar war und die offizielle „Pressemitteilung“ über einen Pass für Deutschland, Österreich und Schweiz kam am 29.05.2013.

Doch was ist mit diesem Jahr? Die Bahn verneint jegliche Anfragen, ob es schon Informationen zu einem neuen Pass gäbe und langsam kommen irgendwelche Gerüchte von bislang unbekannten Twitterern auf, die behaupten, schon einen Flyer dazu gesehen zu haben.
Ein gewisser @dvpwurm hält daran fest, dass (s)ein Freund einen Flyer bereits in einem Reisezentrum gesehen habe, woraus hervorging, ab 149€ im Zeitraum vom 30.06. bis zum 15.09.2014 durch Deutschland reisen zu können. (Screenshot)

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Sunday, 1 June 2014

Bester Geburtstag seit 17 Jahren!

Weil ich in den letzten Tagen eher weniger Zeit (und Lust) hatte, kommt dieser Blogartikel jetzt etwas später als gewollt, aber egal.

Mein Geburtstag ist für mich jedes Jahr wieder eine Überwindung, weil ich ihn einfach nicht leiden kann, dieses Jahr war es aus irgendeinem unerfindlichen Grund noch bescheuerter, warum weiß ich leider auch nicht.

Der erste Lichtblick für mich war dann, dass meine Mutter die Geburtstagsfeier mit der Familie auf Sonntag verschob, weshalb ich samstags selbst was unternehmen konnte. Also hab ich mal eben kurz auf Knapp mit Simon (@simonfieberDE) und Nicolas (@Dr_Fisheye) ausgemacht, mit einem Bayern-Ticket nach München zu fahren. First Class natürlich.

In Würzburg am Hbf begrüßte mich als erstes @der_Karl mit einem Navigon-Navi mit meiner Eigenen Stimme als Navigationsstimme. So. Fucking. Awesome! Nochmal ein großes Dankeschön dafür!

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Sunday, 18 May 2014

Gestern lief ja echt viel schief

Ich war ursprünglich in Karlsruhe gegen 12:00 Uhr mit @Der_Hutt verabredet. Da bei ihm aber was dazwischen kam, lief es auf 15:00 Uhr raus. Der Nachmittag war okay, aber am Abend lief alles schief:
Ich wollte mit der letzten Verbindung um 19:50 Uhr am Hbf nach Hause fahren. Also um 19:35 Uhr an der Haltestelle Kronenplatz eingestiegen und mit etwas Verspätung (19:49) am Hbf angekommen. In der Halle packte mich dann plötzlich ein Schwächeanfall , ich sah kurz schwarz und sackte fast zusammen. Treppe an Gleis 7 hoch gerannt und da fuhr die S-Bahn weg.

image

Eltern kontaktiert, meinen Cousin kontaktiert und einen Schlafplatz in Karlsruhe bekommen.
Dann wollte ich mit @JustYassy zum Tollhaus fahren, sie meinte „da, die S1 nach Heilbronn kann man nehmen!“ – gesagt, getan. Nur leider war das ein Eilzug, der einfach mal bis Karlsruhe Durlach durchfuhr.
Schlussendlich hatte ich dann noch einen schönen Abend mit @JustYassy, @Orfeo, @Der_Hutt und etwas Alkohol im Multikulti.

Thursday, 15 May 2014

Ich hasse meinen Rhythmus.

Geht es nicht irgendwie jedem so, dass man mit seinem Rhythmus nicht zufrieden ist? Das kann entweder der Schlafrhythmus oder etwas anderes sein.

Bei mir ist es irgendwie alles:

Ich bin schon seit meinen „frühen Jahren“ eine recht nachtaktive Person, was in Ferien gerne mal zu einer Verschiebung meiner Schlafgewohnheiten führt. Ich habe schon festgestellt, dass ich nachts wirklich mehr leisten kann, als tagsüber. Zu später Stunde hat man eine ganz andere Atmosphäre als sonst: Keine nervigen Geräusche tönen von draußen, keine Sonne blendet und irgendwie hört sich alles viel klarer und schöner an. Musik höre ich deshalb viel lieber im Bett, weil es einfach etwas total anderes ist!

Aber es stimmt, dass ich so produktiver bin. #Träwelling wurde beispielsweise fast komplett nach 20 Uhr programmiert, meine Hausaufgaben erledige ich meist beim Abendessen, lernen ebenso. Das einzige Problem daran ist, dass der „Norm-Rhythmus“ sich meinem nicht anpassen will. So passiert es, dass ich wirklich kaum noch vor 1:00 a.m. einschlafen kann, was das Aufstehen um 6:30 erschwert und die Konzentration in der Schule flöten geht. Deshalb lege ich mich gerne mal nachmittags hin und schlafe ein paar „Stündchen“. Leider geht dadurch auch meine Tagesplanung flöten und da Läden wie Edeka, Lidl oder Rewe hier bis maximal 20:00 geöffnet haben, bin ich leider aufgeschmissen, wenn ich zu lange schlafe.

Ich bin deshalb für eine Verschiebung des „Norm-Rhythmus“ um etwa +2,5 Stunden!

 

Das war’s dann auch schon.

Grüße, euer Levin.

 

P.S.: Hätte ich etwas mehr Konzentrationsfähigkeit über, wäre dieser Beitrag sicher noch schöner geworden, aber: Who cares?

Thursday, 17 April 2014

Ich hasse Proxys und Konfigurationsdateien

Seit knapp drei Stunden quäle ich mich hier fast zu Tode, nur weil das Programm Fahrtenbuch.de den Firmenproxy nicht erkennen will.

Ich hab mit dem Support von Fahrtenbuch.de geschrieben und mit dem IT-Service, der für das Netz hier verantwortlich ist. Alle entsprechenden Ports sind Freigegeben und in der FBUCH.INI (Programmkonfigurationsdateien, YAAAY!) ist der Proxy richtig eingestellt und dennoch bekomme ich diese Fehlermeldung, wenn ich eine Netzverbindung herstellen will:

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Informationen
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Testergebnis:

PING Fahrtenbuch.de -> 10013: [10013] Access denied
PROXY -> Server=, Port=443, User=
HTTP -> 10061: [10061] Connection refused

Sie können dieses Ergebnis mit Strg+C in die Zwischenablage kopieren.
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OK
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Schlussendlich versteht das Programm nicht, dass ein Proxy eingestellt wurde bzw. dass überhaupt einer existiert. Ich hoffe momentan eigentlich nur noch auf ein Wunder.

 

Und an die netten Leute von Fahrtenbuch.de:

Bitte stellt mal eine Möglichkeit zur Verfügung, mit der man IM Programm Einstellungen ändern kann und bitte auch eine bessere Hilfeseite/Dokumentation. Ach ja: Und eine funktionsfähige Proxy-Erkennung.
Bitte, danke.

Ich musste mir das jetzt einfach „von der Seele“ schreiben, bevor ich noch jemanden anschnautze, der nichts dafür kann.

Dann warte ich mal weiter auf den Rückruf von unserem IT-Service.

Grüße,
euer Levin!

Wednesday, 16 April 2014

Manche treiben’s wirklich zu weit!

Heute stieß ich auf einen, auf den ersten Blick unscheinbaren, Twitter-Account, namens @kaufdasnicht (ichkaufdasnicht).

Ich vermutete erst, es sei irgendein Account, der Mangelware, o.ä. kritisiert und Kaufempfehlungen gibt, aber da hab ich wohl falsch gedacht. (Zugegeben, mit „““Mangelware“““ hat es auch was zu tun.)

Kritisiert wird hier recht viel, aber nicht wirklich Mangelware, sondern eher „sexistische“ Produkte.

Klar, der Kampf gegen Diskriminierung, Sexismus, etc. Ist schon wichtig, aber ab einem gewissen Punkt wird es einfach lächerlich. Beispielsweise wird hier eine „7 Minute Workout Challenge“ bemängelt, die „nur für Frauen“ sei.
Ich verstehe nicht genau, was daran so schlimm ist. Frauen haben in der Regel einen anderen Stoffwechsel als Männer und somit ist ein Workout, das speziell dafür ausgelegt ist eigentlich super.

In einem weiteren Beispiel äußerte man sich negativ darüber, dass das Modehersteller „American Apparel“ in einer Werbeanzeige für „Bodysuits and Tigh-Highs“ das Gesicht der abgebildeten Frau nicht zeigt. (hier)

Dabei fragt man sich doch eher: Wozu muss man bei solchen Bildern noch einen Kopf zeigen? Das nimmt nur den Platz auf der kleinen Anzeige weg und außerdem wirbt man ja um ein Produkt, nicht um das Model. (Wäre das ein Mann, wäre es sicher jedem egal.)

Ebenso auch bei Schnullern für Jungs und Mädchen mit der Aufschrift „Bad Guy“ und „Drama Queen“ (hier), Glitzerstiften „for her“ (hier) und „Stereotypen-Müsli“ von mymuesli (hier).

Es ist einfach lächerlich, sich über solche Kleinigkeiten aufregen. Einen Prinzessinnen-Titel kann auch nur ein Mädchen erlangen und ein Junge nicht. Der wird dann entweder Prinz oder Pirat, wie man es bei mymuesli schon sieht.

Um es allen Extremen da draußen recht zu machen, werde ich meinem potentiellen Sohn einfach nur noch rosane Klamotten mit „Mädchen-Aufdrucken“ und meiner potentiellen Tochter blaue Klamotten mit „Jungs-Aufdrucken“ kaufen. Dann gibt es wenigstens etwas Gleichberechtigung. 😉

Tut mir leid, aber ich finde T-Shirts mit Aufdrucken wie „TOO PRETTY TO WORK“ und „Cool Story Babe. Now go make me a sandwich“ (hier) einfach lustig. Man sollte solche Aufdrucke nicht wirklich ernst nehmen.

Klar ist Diskriminierung nichts tolles, aber sich über solche Kleinigkeiten aufzuregen, bringt sowieso nichts. Kauft diese Dinger nicht, wenn ihr sie nicht mögt und lasst andere zufrieden, wenn sie ihrem Sohn ein „I’m a boy“ und ihrer Tochter ein „I’m a girl“ T-Shirt kaufen.

Ich verziehe mich jetzt mal wieder in die sexistischen Weiten des Internets und warte auf einen kleinen Shitstorm.

Grüße,
euer Levin!

 

P.S.: @kaufdasnicht hat auch einen Tumblog: http://ichkaufdasnicht.tumblr.com/

Wednesday, 9 April 2014

ShareDrop – Das „Airdrop“ für jedermann

Auf meinen täglichen Streifzügen durch dieses Interwebz stieß ich auf einen kostenlosen Dienst namens „ShareDrop“. Er ermöglicht Nutzern in einem lokalen Netzwerk, ähnlich wie AirDrop, Daten auszutauschen. Und das komplett ohne Zusatzsoftware auf Basis von HTML5.
Es nutzt WebRTC als sicheren peer-to-peer Dateitransfer und Firebase als WebRTC-Signalisierung.

Die Funktion ist sehr simple und schnell erklärt:

Man öffnet https://www.sharedrop.io/ auf mindestens zwei Geräten in einem beliebigen Browser (so lange es kein Internet Explorer ist). Dann zieht man die zu übertragende Datei mittels Drag&Drop auf den jeweiligen Avatar, bestätigt, wartet noch kurz auf die Akzeptierung des Empfängers und fertig.

Das ganze funktioniert natürlich nur, sofern man sich im selben Netzwerk befindet, also wenn beide Endgeräte dieselbe öffentliche IP-Adresse besitzen.

Zudem hat man noch die Möglichkeit, sich Persona anzumelden, weshalb auch meine e-Mail-Adresse und mein Gravatar-Bild zu sehen ist.

An und für sich eine coole Sache, wenn man auf der Arbeit oder zuhause schnell Daten verschicken will und sie nirgends zwischenspeichern möchte.

(ShareDrop gibt es übrigens auch auf GitHub, dass man sich das auch in seinem Heimnetzwerk einrichten kann.)

 

Grüße,
euer Levin!

P.S.: Fragt bitte nicht, warum das Bild von mir „Einnahmequellen.png“ heißt. Ich weiß es selbst nicht mehr.