Tuesday, 19 January 2016

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#MagicMirror Part3 – Trial and Error

Da ich krank bin und momentan nichts tun kann, außer im Bett zu liegen, kann ich ja mal wieder was äußerst interessantes bloggen:

Angefangen im April 2015, ein paar Optimierungen im Oktober durchgeführt und jetzt darf ich hier ein paar Fehler beichten:

Zunächst: Solltet ihr euch jemals an so ein Projekt setzen, versucht einen Monitor zu bekommen, der das VGA/Sonstwas-Kabel nicht eingebaut hat. Sonst müsst ihr nämlich das Kabel kürzen und bei VGA, HDMI oder allem anderen mit mehr als 3 Leitungen, wird das äußerst schmerzhaft. Vor allem, weil die meisten Leitungen mit ihrer Gegenleitung geschirmt sind und eine Schirmung, wie es sie auch bei Koaxialkabeln gibt, bei x Leitungen so zu löten, dass es keinen Kurzschluss gibt, ist eine große Herausforderung. Schlussendlich hat es gefühlt eine Woche funktioniert, bis der Monitor nur noch weiß anzeigte.

Also wieder zurück ins Fablab Würzburg, um den Stecker auseinander zu nehmen, um

Alter und neuer DE-15 Stecker
Alter und neuer DE-15 Stecker

herauszufinden, wo jetzt der Kurzschluss liegt und alles nochmal umzulöten. Glaubt mir eines: Wenn ihr einen VGA-Stecker auseinander nehmen wollt, braucht ihr viel Kraft und einen Dremel oder eine Flex.

Das gesamte Ding ausgemessen, eine wunderschöne Tabelle angelegt und dann versucht, alles zusammenzulöten.

Ein kleines Problem war dazu noch, dass das neue VGA-„Kabel“ fast zu kurz war, um einen Laptop anzuschließen, um das ganze Konstrukt zu testen.

Resultat: Mit Laptop funktioniert es, „HDMI zu VGA“-Adapter kommt damit nicht zurecht und bringt den BananaPro dazu, sich andauernd neuzustarten. Einen neuen Adapter haben wir leider noch nicht.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

VGA-"Kabel" mit HDMI-Adapter
VGA-„Kabel“ mit HDMI-Adapter
Noch mal vielen Dank an das Fablab Würzburg, für diese geniale Lötstation, die wir da nutzen durften!
Beschde Lötstation!
Wow, dieser Idiot, der das lötet, hat scheinbar null Ahnung von Colorcoding, oder er hat einfach nicht genug Litzen. Man weiß es nicht.
Colorcoding? What’s that again?

 

 

 

 

 

Ach ja, an dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich beim Fablab Würzburg bedanken, dass man dort so viel Unterstützung bekommt und das alles für Lau, bzw. gegen Spende. DANKE! <3

 

Liebe Grüße,
Levin

Monday, 12 October 2015

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#MagicMirror – Hardwareupdate

Nach genau einem halben Jahr und zwei Tagen kommt hier auch mal wieder was über den #MagicMirror.

Wie schon im ersten Blogpost beschrieben, ist es eigentlich nichts anderes, als ein Monitor hinter einem Polizeispiegel.

Aller Anfang ist schwer.
Aller Anfang ist schwer.

Jetzt habe ich es heute endlich geschafft, an der Hardware weiterzuarbeiten. Das größte Problem war bis jetzt das VGA-Kabel, das per (keine Ahnung wie viele Pins-)Steckverbindung direkt an den Monitor angeschlossen ist und mit ~1,5m Länge etwas zu dick für den Spiegel geworden wäre. Was macht man da? Genau: Kürzen!

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Geilste Isolierung

Leichter gesagt als getan. Was ich nämlich nicht bedacht hatte war, dass die 15 Adern (+3 Audio-Leitungen) nicht alle isoliert waren, sondern drei Leitungen als Drahtgeflecht um drei andere gewickelt waren. Das zu löten war ein größerer Aufwand:

Zuerst durfte ich alle normalen Adern löten, danach kamen die „geschirmten“. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, habe ich die Ader mit Schirmung in einen eigenen Schrumpfschlauch gepackt, um die Lötstellen danach doppelt und dreifach zu isolieren.

Nachdem die ganzen Schläuche geschrumpft waren (pun inteded xDxDxdDDDdD), konnte ich endlich den größten  über alles drüber ziehen und war an der ersten Baustelle fertig.  Continue Reading

Friday, 10 April 2015

So soll es einmal funktionieren

#MagicMirror und was dahinter steckt

Vor ein paar Wochen entdeckte ich auf dem Blog von @MichMich ein Build-Log über einen MagicMirror (hier und hier).
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Man setzt einen Einwegspiegel (oder Polizeispiegel) in einen Rahmen vor ein LCD, auf dem diverse Dinge, wie Wetter, Nachrichten oder nächste Straßenbahn angezeigt werden.

Ich schickte Matthias (@der_Karl) den Link und er war kurzerhand entschlossen, mit mir diesen Spiegel zu bauen und da ich mehrfach danach gefragt wurde, werde ich jetzt auch in unregelmäßigen Abständen meinen/unseren Build-Log dazu veröffentlichen.

Schritt 1 – Der Rahmen

Zunächst mussten wir einen Rahmen kaufen, weil wir etwas faul waren und ihn nicht selbst bauen wollten. (Nicht so wie Michael Teeuw.)
Also schnell zu IKEA® und einen netten Bilderrahmen der Produktserie „RIBBA“ mit einem Sichtfeld von 30x40mm (Link).

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Erste Tests mit dem Spiegel

Schritt 2 – Komponenten

Jetzt mussten wir uns um die Komponenten wie Spiegel, Pi, LCD, etc. kümmern.
Der Spiegel war schnell beim Glaser meines Vertrauens in Auftrag gegeben, zuhause hatte ich noch ein altes 4:3 LCD von ProView und den Pi bestellte Matthias. Wir haben dafür einen Banana Pro genommen, weil er direkt eine Wlan-Antenne eingebaut hat, was unnötige Patchkabel vermeidet.

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