#MagicMirror und was dahinter steckt

So soll es einmal funktionieren

Vor ein paar Wochen entdeckte ich auf dem Blog von @MichMich ein Build-Log über einen MagicMirror (hier und hier).
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Man setzt einen Einwegspiegel (oder Polizeispiegel) in einen Rahmen vor ein LCD, auf dem diverse Dinge, wie Wetter, Nachrichten oder nächste Straßenbahn angezeigt werden.

Ich schickte Matthias (@der_Karl) den Link und er war kurzerhand entschlossen, mit mir diesen Spiegel zu bauen und da ich mehrfach danach gefragt wurde, werde ich jetzt auch in unregelmäßigen Abständen meinen/unseren Build-Log dazu veröffentlichen.

Schritt 1 – Der Rahmen

Zunächst mussten wir einen Rahmen kaufen, weil wir etwas faul waren und ihn nicht selbst bauen wollten. (Nicht so wie Michael Teeuw.)
Also schnell zu IKEA® und einen netten Bilderrahmen der Produktserie „RIBBA“ mit einem Sichtfeld von 30x40mm (Link).

IMG_3968
Erste Tests mit dem Spiegel

Schritt 2 – Komponenten

Jetzt mussten wir uns um die Komponenten wie Spiegel, Pi, LCD, etc. kümmern.
Der Spiegel war schnell beim Glaser meines Vertrauens in Auftrag gegeben, zuhause hatte ich noch ein altes 4:3 LCD von ProView und den Pi bestellte Matthias. Wir haben dafür einen Banana Pro genommen, weil er direkt eine Wlan-Antenne eingebaut hat, was unnötige Patchkabel vermeidet.

Monitor im Rahmen. Mit sehr viel Panzertape

Schritt 3 – „Zusammensetzen“

Als dann endlich sämtliche Teile ankamen, ging es ans „Zusammenbauen“ der Komponenten, was eher ein Zusammenkleben mit Panzertape war.
Schnell wurde uns bewusst, dass ein Rahmen mit 4cm Tiefe alleine nicht reicht, also schnell nochmal zu IKEA® gedüst und einen zweiten geholt.

Der Platz ist zwar um etwa einen Millimeter oder so zu wenig durch den Absatz, den man im zweiten Bilderrahmen hat, aber das wird sich beim nächsten Aufenthalt im Fablab Würzburg leicht ausbessern lassen.

Über die genaue Befestigung des Monitors sind wir uns noch unschlüssig, aber das SketchUp-Modell sieht bis jetzt ganz zuversichtlich aus.

mirror_front
Voderseite
mirror_back
Rückseite
mirror_backpanel
Befestigungidee

 

 

 

 

 

Schritt 4 – Das System

Momentan läuft auf dem B-Pro ein Lubuntu, das von Lemaker zu Verfügung gestellt wird. Es funktioniert sogar mit den eingebauten Lautsprechern! Juhu!

 

Geplant ist eine Anzeige, ähnlich zu Michael Teeuws (welche er sogar kostenlos auf GitHub veröffentlicht hat!) mit einer Sprachsteuerung und ein paar weiteren Features.

Auf jeden Fall werden wir euch auf dem Laufenden halten. Seid gespannt!

Das war’s dann auch schon von mir,
Grüße, Levin.

 

P.S.: Hier noch ein paar Bilder von diesem „Build“:

Erster Boot in falscher Ausrichtung.
Erster Boot in falscher Ausrichtung.
Das System zum ersten mal mit graphischer Oberfläche! Juhu! o/
Das System zum ersten mal mit graphischer Oberfläche! Juhu! o/
Ein bisschen Spaß muss sein.
Ein bisschen Spaß muss sein.
Display gedreht und es geht!
Display gedreht und es geht!
So soll es einmal funktionieren
So soll es einmal funktionieren