Dortmund&Berlin – Umweltplaketten, Mutti-Zettel und Bombendrohungen.

Ganz oldschool navigieren.

Nach langer Zeit kommt hier auch mal wieder was von mir.

Vorgestern war ich mit Philipp (@Phjlipp) auf einer Elektrotechnikmesse in Dortmund, aus „Hahaha, Business“- und privaten Gründen. Weil warum auch nicht?

Die Fahrt dorthin war auch etwas spannend:

Der Wecker klingelte morgens um 6:30 Uhr. In den Ferien zu normalen Schulzeiten aufstehen ist auch etwas scheiße.

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Morgens Auto putzen.

Gegen 7:30 waren wir noch schnell das Auto in einer SB Waschanlage putzen, weil die Scheiben mehr als verdreckt waren und wir uns dachten, es könnte bei mehreren Stunden Autofahrt nicht schaden, wenn man mal wieder vorne und hinten raussehen könnte.

 

Danach dann ewig Landstraße bis zur A3 in Wertheim und auf nach Dortmund!

Als wir dann etwa auf der Hälfte Rast machen wollten, war auf fast jedem Parkplatz der A45 in Hessen die Toilette gesperrt oder gar nicht vorhanden. Aber wer will auch auf solchen Parkplätzen aufs Klo?
Raststätten an sich waren auch eher rar und die erste, die wir sahen, war entweder durch die dort befindliche Baustelle nicht zugänglich, oder wir waren einfach zu blöd die Ausfahrt zu finden.

Jedenfalls fanden wir dann kurz darauf doch noch eine mitten im Nirgendwo und konnten rasten. YEAH!

Irgendwann später in NRW sind wir dann durch so dichten Nebel gefahren, dass man hätte meinen können, wir fuhren über den Pass am St. Gotthard-Tunnel in der Schweiz.

Auch waren wir irritiert über die Schilder mit der Beschriftung „Taumittelsprühanlage“, weil uns das einfach total unbekannt war. Aber Wikipedia hilft ja zum Glück bei sowas.

Kurz vor dem Ortsschild „Dortmund“ fiel uns wegen dem Umweltzonen-Schild auf, dass das Auto ja gar keine Umweltplakette hatte. Also verfielen wir erst mal ein wenig in Panik. Bei einer schnellen Suche nach einem TÜV führte uns Google Maps erst zur TÜV Rheinland GmbH.

Nach langem suchen dann...
Nach langem suchen dann…

Ist natürlich klar, dass man in einem Verwaltungsgebäude keine Plakette bekommt. Die TÜV-Station um die Ecke war dann leider auch schon seit Dezember 2014 nicht mehr in Betrieb, also hofften wir, in einer Tankstelle Glück zu haben. Die Kassiererin wies uns dann darauf hin, dass direkt neben der TÜV-Station ein VW-Händler ist, den wir in unserer Hektik komplett übersehen hatten.

Daraufhin sind wir schnell wieder zurück gefahren und hofften, dass es nicht auffällt, dass wir ohne Plakette fuhren. Für 5€ bekamen wir dann einen schönen, grünen Aufkleber und konnten ganz beruhigt aufs Messegelände fahren. Der Parkpreis von 7€ war dann auch etwas zu viel, aber was soll’s.

Auf der Messe wurden wir mit einem kostenlosen „Katerfrühstück für Jecken“, was aus einem Kaffee und einem Berliner bestand, empfangen.
An sich war sie sehr informativ und was man an Werbegeschenken abstauben konnte, war auch sehr toll. Man konnte auch bei diversen Gewinnspielen mitmachen und wir haben auch gleich bei einem vor Ort gewonnen. Philipp bekam einen ferngesteuerten BMW i8 im Maßstab 1:14 und ich bekam einen tollen Spannungsprüfer! (Ja, über sowas freue ich mich!)

Gegen Abend ging es dann ins Hostel und weil ich Dödel noch sagte, dass ich unter 18 bin (ich bin halt ehrlich bei Fragen), durfte ich mich noch um eine Erlaubnis meiner Mutter kümmern, dass ich dort übernachten darf. Bis jetzt hatte ich sowas wirklich noch nie.

Später trafen wir uns noch mit Mike (@Ttw1nk) und wollten eigentlich in die Thier Galerie. Da diese wegen einer Bombendrohung gesperrt war, war auch die gesamte Dortmunder Innenstadt recht ausgestorben. Was mich auch wundert ist, dass in Dortmund die meisten Läden um 20:00 Uhr schließen. Das ist irgendwie wie Bayern in NRW.

Dann wieder zurück ins Hostel und den Wecker auf 7:00 Uhr gestellt. Und heute ging es dann direkt nach Berlin weiter.

An sich ein ziemlich interessanter Tag.

Die Fahrt nach Berlin lief dann zum Glück komplett ohne Probleme, abgesehen davon, dass wir die Ausfahrt bei Potsdam verpassten, aber zum Glück gibt es ja noch Bundesstraßen. Abends waren wir dann noch in der Raumfahrtagentur und hatten dort unseren Spaß

 

Das war’s dann auch schon wieder.

Grüße, Levin.